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AlphaTheta XDJ-AN und CDJ-1500X: die Unterschiede

AlphaTheta XDJ-AN en CDJ-1500X: de verschillen

Zwei neue Player, zwei verschiedene Anwendungen

AlphaTheta

AlphaTheta erweitert das Angebot um den XDJ-AN und den CDJ-1500X. Beide Modelle arbeiten mit USB, Cloud-Speicher und Streamingdiensten. Dennoch sind sie nicht für denselben DJ gedacht.

Der XDJ-AN ist ein komplettes Zweikanal-DJ-System mit zwei Decks und einem integrierten Mixer. Man kann also direkt auflegen, ohne Laptop oder zusätzlichen Mixer. Der CDJ-1500X ist ein einzelner Mediaplayer. Für ein übliches Zweideck-Setup benötigt man zwei Player und einen separaten DJ-Mixer.

Dieser Unterschied mag selbstverständlich erscheinen, aber er bestimmt praktisch alles: die Investition, den benötigten Platz und die Erweiterungsmöglichkeiten. Bei der Einführung kostet der XDJ-AN 1.149 €. Der CDJ-1500X kostet 1.699 € pro Player. Der XDJ-AN richtet sich hauptsächlich an den Heimgebrauch und kompakte mobile Sets. Der CDJ-1500X passt besser in eine modulare Booth.

Wichtigste Unterschiede auf einen Blick

Eigenschaft AlphaTheta XDJ-AN AlphaTheta CDJ-1500X
Produkttyp Komplettes All-in-One DJ-System Separater DJ-Mediaplayer
Kanäle und Decks 2 Kanäle, 2 Decks 1 Player pro Deck
Touchscreen 7 Zoll 10,1 Zoll
Jogwheel 132 mm Mittelgroß, mit Rotationsindikator
USB-Speicher 1 USB-C-Anschluss 1 USB-A-Anschluss und 1 USB-C-Anschluss
Netzwerk WLAN WLAN und kabelgebundenes LAN
Audio-Ausgang XLR und Cinch Master Cinch
Gewicht 5,2 kg 3,6 kg pro Player
Einführungspreis 1.149 € für das System 1.699 € pro Player

AlphaTheta XDJ-AN: Eigenständiges Auflegen im kompakten Format

AlphaTheta XDJ-AN

Der AlphaTheta XDJ-AN ist ein eigenständiges Zweikanal-DJ-System. Musik kann direkt von einem USB-C-Speichergerät abgespielt werden. Auch Cloud-Bibliotheken, Streaming-Dienste, ein Computer und bestimmte mobile DJ-Apps werden unterstützt.

Das Bedienfeld folgt dem bekannten Layout von separaten CDJ-Playern und DJM-Mixern. Dadurch befindet sich die Kopfhörersteuerung am Mixer, und für jedes Deck gibt es separate Transport-, Tempo- und Loop-Bedienelemente. Wer später in einem Club auflegt, erkennt den grundlegenden Workflow schneller als bei vielen kompakten Software-Controllern.

Jedes Jogwheel hat einen Durchmesser von 132 Millimetern. Darüber befinden sich pro Deck acht Hot Cue-Tasten. Für Effekte gibt es sechs Sound Color FX und drei Beat FX: Reverb, Echo und Flanger. Das reicht für gängige Übergänge, ist aber deutlich weniger umfangreich als die Effektsektion des größeren XDJ-AZ.

Musik suchen, ohne ständig zum Laptop greifen zu müssen

Der 7-Zoll-Touchscreen zeigt unter anderem Tracklisten, Artwork, Waveforms, BPM, Tonart, Cues und Loops an. Man kann außerdem cloudbasierte Wiedergabelisten auf dem Gerät erstellen, umbenennen und neu anordnen. Änderungen an Playlists und Hot Cues können über Cloud Library Sync zwischen Geräten synchronisiert werden.

StreamingDirectPlay bietet Zugriff auf Apple Music, Beatport Streaming und TIDAL. Dafür benötigt man ein geeignetes Abonnement und eine Internetverbindung. Mit rekordbox CloudDirectPlay öffnet man eine Bibliothek aus Dropbox oder Google Drive. Auch diese Funktion erfordert ein passendes rekordbox-Abonnement.

Auch die Softwarenutzung bleibt möglich. Der XDJ-AN funktioniert mit rekordbox für Mac und Windows über Hardware Unlock. Serato DJ Lite kann ohne kostenpflichtige Lizenz verwendet werden. Für Serato DJ Pro, djay Pro und bestimmte Cloud-Funktionen gelten separate Abonnements.

Über USB-C kann man rekordbox für iOS oder djay für iOS nutzen. Die DJM-REC-App unterstützt Aufnahme und Livestreaming. Überprüfen Sie die Lizenzen im Voraus, denn Standalone bedeutet nicht, dass jeder Online-Dienst kostenlos enthalten ist.

Für vorbereitete USB-Medien verwendet der XDJ-AN das OneLibrary-Format. Device Library wird nicht unterstützt. Außerdem fehlt ein USB-A-Anschluss für Speicher. Wer ältere Sticks verwendet, muss also sowohl den Anschluss als auch das Bibliotheksformat überprüfen.

Drahtloses Hören erfordert SonicLink

Eine bemerkenswerte Funktion ist der integrierte SonicLink-Sender. Damit kann man einen geeigneten Kopfhörer, wie den AlphaTheta HDJ-F10, drahtlos nutzen. AlphaTheta gibt eine Latenz ab 9 Millisekunden an. Das ist viel besser für das Cueing geeignet als eine gewöhnliche Bluetooth-Verbindung.

Bluetooth ist jedoch für Audio-Input und -Output vorhanden. Für präzises Vorhören sollte man jedoch SonicLink oder den 3,5-mm-Kopfhöreranschluss verwenden. Das System verfügt außerdem über einen symmetrischen XLR-Masterausgang, einen Cinch-Masterausgang und einen 6,3-mm-Mikrofoneingang.

Beachten Sie die Anschlüsse, wenn Sie vor Ort auflegen. Es gibt keinen separaten Booth-Ausgang für einen Monitorlautsprecher. Auch ein XLR-Mikrofoneingang fehlt. Für zu Hause ist das meist kein Problem, aber bei mobilen Shows kann es Ihren Verkabelungsplan beeinflussen.

Mit einer Breite von 638 Millimetern und einem Gewicht von 5,2 Kilogramm ist der XDJ-AN gut transportabel. Das externe Netzteil und die USB-C-Anschlüsse verdienen unterwegs Schutz. Eine passende Tasche ist daher keine überflüssige Anschaffung.

AlphaTheta CDJ-1500X: ein kompakter Player für eine modulare Booth

AlphaTheta CDJ-1500X

Mit dem AlphaTheta CDJ-1500X wählen Sie einen anderen Weg. Dies ist ein separater DJ-Mediaplayer mit einem kapazitiven 10,1-Zoll-Touchscreen. AlphaTheta verwendet die gleiche Bildschirmgröße wie beim CDJ-3000X, aber in einem viel kleineren Gehäuse.

Mit Abmessungen von 252,1 x 374,7 x 116,5 Millimetern nimmt der Player wenig Platz ein. Das Gewicht beträgt 3,6 Kilogramm. Dadurch passt er neben einem Mixer und Plattenspielern in Booths, in denen ein komplettes Club-Set zu groß wäre.

Auf dem Bildschirm erscheinen maximal fünfzehn Tracks gleichzeitig. Preview-Waveforms beschleunigen die Suche, während die Hauptansicht auch Gesangspositionen, Phraseninformationen und BPM-Änderungen anzeigen kann. Mit Playlist Edit passt man die Reihenfolge innerhalb einer Playlist direkt auf dem Player an.

Viele Funktionen befinden sich auf dem Bildschirm

Acht physische Hot Cue-Tasten ermöglichen direkten Zugriff auf gespeicherte Startpunkte. Weiterhin sind ein Beat Loop-Drehknopf, Beat Sync und Beat Jump vorhanden. Das mittelgroße Jogwheel verfügt über einen Rotationsindikator und eine rutschfeste Oberfläche.

Im Vergleich zum CDJ-3000X bedient man mehr Funktionen über den Touchscreen. Der CDJ-1500X hat außerdem nur einen analogen Cinch-Audioausgang. Ein koaxialer Digitalausgang fehlt. Das Jogwheel ist ebenfalls kleiner als das des Flaggschiffs.

An der Vorderseite befinden sich zwei USB-Anschlüsse in einer beleuchteten Aussparung. Ein USB-A-Stick oder ein USB-C-Speichergerät ragt dadurch weniger anfällig heraus. Man kann die Beleuchtung aus zwölf Farben wählen, zum Beispiel um Player oder DJs visuell voneinander zu unterscheiden.

Cloud, Streaming und schnelle Anmeldung

Neben USB unterstützt der CDJ-1500X rekordbox CloudDirectPlay über Dropbox und Google Drive. StreamingDirectPlay funktioniert mit Apple Music, Beatport Streaming und TIDAL. Über integriertes WLAN oder eine kabelgebundene Netzwerkverbindung stellt man eine Verbindung zu diesen Diensten her.

Die Anmeldung kann über einen QR-Code oder per NFC mit einem Telefon erfolgen, auf dem rekordbox installiert ist. Der Player speichert so nicht automatisch jeden Online-Dienst; gültige Konten und Abonnements bleiben erforderlich. Wer ausschließlich mit einem vorbereiteten USB-Stick auflegt, muss die Online-Funktionen nicht nutzen.

PRO DJ LINK ist über den LAN-Port vorhanden. Damit können maximal vier Player über einen geeigneten Mixer oder Netzwerk-Switch zusammenarbeiten. Das ist wichtig für feste Installationen und umfangreiche Setups. Ein einzelner Player lässt sich zudem einfacher ersetzen oder warten als ein komplettes All-in-One-System.

Unterstützte Audioformate sind MP3, AAC, WAV, AIFF, Apple Lossless und FLAC. Bei USB-Bibliotheken muss man OneLibrary berücksichtigen. Ältere USB-Geräte, die nur Device Library verwenden, müssen zuerst mit einer aktuellen rekordbox-Version konvertiert werden.

CoBeat bringt Wunschlieder auf den Bildschirm

AlphaTheta CoBeat

CoBeat debütiert auf dem CDJ-1500X. Besucher scannen einen QR-Code und können anschließend Songwünsche oder Nachrichten senden. Der DJ sieht diese Informationen auf dem Bildschirm des Players.

Für einen Open-Format-DJ, eine Bar oder eine Hochzeit kann das nützlich sein. Songwünsche verschwinden nicht mehr zwischen einzelnen Zettelchen und Rufen neben der Booth. Gleichzeitig bleibt es ein optionaler Online-Dienst. Wer in einem Club straff programmierte Sets auflegt, muss CoBeat nicht verwenden.

Das Konzept ist interessant, aber die Praxis muss noch zeigen, wie angenehm es während belebter Auftritte funktioniert. Der DJ entscheidet selbst, was gespielt wird. Sehen Sie CoBeat daher als Kommunikationsmittel, nicht als automatische Wiedergabeliste.

XDJ-AN oder CDJ-1500X: Welcher passt zu deinem Setup?

Wählen Sie den XDJ-AN, wenn Sie eine kompakte Anschaffung wünschen, mit der Sie sofort auflegen können. Das System eignet sich gut zum Üben zu Hause, für Livestreams und mobile Sets ohne umfangreiche Booth. Zwei Kanäle reichen aus, wenn Sie hauptsächlich mit zwei Decks mixen.

Entscheiden Sie sich für den CDJ-1500X, wenn Sie bewusst einzelne Komponenten kombinieren möchten. Sie wählen den Mixer selbst, können Plattenspieler hinzufügen und bestimmen das Layout. Das kostet erheblich mehr, besonders wenn Sie zwei Player benötigen.

Es gibt auch einen Unterschied in der Bedienung. Der XDJ-AN bietet Ihnen zwei Decks, Mixerfunktionen und Effekte in einem Arbeitsbereich. Der CDJ-1500X bietet pro Deck einen größeren Bildschirm, PRO DJ LINK und mehr Freiheit rund um den Mixer. Keine der beiden Entscheidungen ist automatisch besser.

Wer den XDJ-AN in Betracht zieht, sollte vor allem die Anzahl der Kanäle, die begrenzten Beat FX und das Fehlen eines Booth-Ausgangs überprüfen. Beim CDJ-1500X sind der Preis pro Player, der separate Mixer und der analoge Cinch-Ausgang wichtige Punkte, die man beachten sollte.

Zwei moderne Workflows, ohne obligatorischen Laptop

Mit diesen Einführungen bringt AlphaTheta Streaming, Cloud-Management und moderne USB-C-Anschlüsse in zwei verschiedene Preisklassen. Der XDJ-AN macht das autonome Auflegen in einem kompakten Set zugänglich. Der CDJ-1500X integriert ähnliche Online-Funktionen in einen separaten Player für modulare Setups.

Für viele Home-DJs ist der XDJ-AN die umfassendste Wahl pro Euro. Der CDJ-1500X verdient vor allem die Aufmerksamkeit von Veranstaltungsorten und DJs, die separate Player benötigen. Bestimmen Sie daher zuerst, wie Ihre Booth aussehen soll. Danach wird der Unterschied zwischen diesen beiden Modellen schnell deutlich.


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